Archiv für die Kategorie „Reiserecht“
Same Procedure As Last Year
Es ist noch kein Jahr her, da wurde der europäische Flugverkehr durch den Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull schwer beeinträchtigt wurde und viele Touristen europaweit auf Flughäfen festsaßen. Nun ist es der Grimsvötn, der seine Aschewolke kilometerweit in die Luft schleudert. Dies möchte ich nutzen, um noch einmal darauf einzugehen, welche Rechte Flugpassagiere haben und welche Verpflichtungen die Fluggesellschaften treffen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Die Befugnisse des Luftfahrzeugführers
Vor etwa einem Monat berichtete ich über einen Ryan Air Piloten, der einen Teil seiner Passagiere an die Luft gesetzt hatte, nachdem ein Streit mit einer Flugbegleiterin eskalierte. Für die Passagiere war dies nicht nur ärgerlich, sondern auch teuer. Gleichwohl haben sie gegen die Fluggesellschaft keinerlei Ansprüche gegen diese. Diesen Beitrag weiterlesen »
An die Luft gesetzt
Wie man am Wochenende in den verschiedensten Medien lesen konnte, hat ein Pilot der Billigfluglinie Ryanair eine 120-köpfige Gruppe von Passagieren an die Luft gesetzt und ist dann mit einem fast leeren Flugzeug von Lanzarote nach Belgien geflogen. Erst nachdem die belgische Regierung “Druck gemacht” habe, sei Ryanair bereit gewesen, die auf der Insel verbliebenen (größtenteils) Studenten nach Belgien auszufliegen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Da ist sie, die Reisewarnung
Nach dem es in den Medien schon in den letzten Tagen immer wieder hieß, das Auswärtige Amt hätte eine Reisewarnung herausgegeben, war es dann gestern tatsächlich so weit.
Aufgrund der gewaltsamen Auseinandersetzungen in Ägypten wird vor Reisen nach Kairo, Alexandria und Suez gewarnt.
Von Reisen in die übrigen Landesteile einschließlich der Urlaubsgebiete am Roten Meer wird weiterhin dringend abgeraten.
Deutsche Gerichte und ausländische Fluggesellschaften
Über die Rechte von Fluggästen aus der Verordnung (EG) Nr. 261/2004 (Fluggastrechteverordnung) hatten wir unter anderem hier schon berichtet. Der BGH entschied nun in einem Urteil vom 18. Januar 2011 – Az. X ZR 71/10 -, dass bei Schadensersatzansprüchen nach dieser Verordnung die deutschen Gerichte international zuständig sind. Diesen Beitrag weiterlesen »
Der Reiseveranstalter und die Scheckfalle
Anfang November hatte ich in einem Artikel darüber berichtet, dass wir für einen Mandanten Schadensersatz geltend machen, weil während seines Urlaubs das Hotel in dem er untergebracht war abbrannte. Diese Brandnacht und ihre Folgen führen in unseren Augen dazu, dass der Mandant Anspruch auf Erstattung wenigstens eines Teils, wenn nicht des ganzen Reisepreises hat. Diesen Beitrag weiterlesen »
Die Angst vorm Fliegen
Neulich habe ich mir den Film „French Kiss“ mit Meg Ryan und Kevin Kline angesehen. Sie spielt hierin eine Amerikanerin, die es zunächst erfolglos versucht, ihre pathologische Flugangst therapieren zu lassen. Erst als ihr Verlobter sich in Frankreich anderweitig orientiert, sieht sie sich gezwungen, ihm zu folgen und es gelingt ihr, ihre Flugangst zu überwinden.
Soweit zum Film. Doch wie sieht es mit der Flugangst in der Wirklichkeit aus? Diesen Beitrag weiterlesen »
Haftung des Reiseveranstalters trotz Fristablauf
In meinem Artikel über die Wichtigkeit der Einhaltung der Frist des § 651 g BGB beschrieb ich, dass es sich dabei um eine Ausschlussfrist handelt, bei deren Verstreichen die Ansprüche nicht mehr geltend gemacht werden dürften. Diesen Beitrag weiterlesen »
Frist bei Reisemängeln beachten!
Tausende Deutsche waren auch in den Herbstferien wieder verreist. Vorzugsweise in Länder, in denen Sie dem schon recht kühlen Herbstwetter in Deutschland entkommen konnten. Aber leider ist auch dort nicht immer alles eitel Sonnenschein, so dass es Grund zur Beanstandung gibt. Oder es passieren sogar schlimme Dinge, wie zum Beispiel der Hotelbrand in Side an der türkischen Riviera. Diesen Beitrag weiterlesen »
Entschädigung für verspätete Flugreisende bei Zubringerflügen
Nach einem jetzt verkündeten Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) ist die finanzielle Entschädigung bei Verspätungen umso höher, je weiter der endgültige Zielort entfernt ist. Die Fluggesellschaft kann den Transport nicht in die einzelnen Etappenziele beim Zubringer- und Anschlussflug aufteilen und so den Ausgleichsanspruch kürzen. Diesen Beitrag weiterlesen »
