In einem vorherigen Beitrag ging es um die Grundsätze der Urlaubsabgeltung. Dort war stets von “Arbeitnehmern” die Rede. Ist eigentlich auch ein Beamter ein Arbeitnehmer in diesem Sinne? Diese Frage wurde bislang in Deutschland eher verneint. Beamte haben hier seit jeher einen gewissen besonderen
Darf ein Arbeitnehmer muslimischen Glaubens die Arbeit verweigern, wenn er alkoholische Getränke in die Regale einsortieren soll?
Das Bundesverfassungsgericht hat mit seinem Beschluss vom 25.01.2010 – 1 BvR 1741/09 – festgestellt, dass das Widerspruchsrecht der Arbeitnehmer auch beim gesetzlich vollzogenen Arbeitgeberwechsel im Rahmen einer Privatisierung nicht gänzlich unterschlagen werden darf.
Ein Arbeitgeber, der seinen Arbeitnehmer beleidigt, muss sich gefallen lassen, dass dieser sich wehrt.
Eine schwangere Arbeitnehmerin war im Bereich „International Marketing“ dem „Vicepresident“ des Unternehmens unterstellt. Als dessen Position frei wurde, bewarb sie sich gemeinsam mit zwei Männern auf diese Stelle. Die Stelle ging an einen der männlichen Kollegen.
Eine Flugbegleiterin der Deutschen Lufthansa AG klagte auf die Berücksichtigung einer früheren Anstellung bei der Lufthansa für die Berechnung ihrer Lufthansa-Betriebsrente. Das Bundesarbeitsgericht wies nun die Klage zurück, Urteil vom 19. Januar 2011 - 3 AZR 29/09.
Grundsätzlich ist es einem Arbeitgeber erlaubt den Mitarbeitern ein bestimmtes Erscheinungsbild vorzuschreiben. Teilweise übertreiben Unternehmen jedoch mit ihren Vorschriften. In einem Fall des Landesarbeitsgerichts Köln wurden nun die Grenzen des Direktionsrechts aufgezeigt. So darf der Arbeitgeber Mitarbeiterinnen nicht vorschreiben, nur einfarbige Fingernägel zu tragen. Von Männern kann er hingegen nicht verlangen,
In zahlreichen Arbeitsverhältnissen werden Überstunden geleistet. Die gesetzliche Obergrenze für Überstunden richtet sich nach dem Arbeitsschutz. Grundsätzlich darf eine wöchentliche Arbeitszeit von 48 Stunden nicht überschritten werden. Jeder Arbeitsvertrag muss die Bezahlung von Überstunden transparent und verständlich regeln. Tut er dies nicht, kann das für den Arbeitgeber teuer werden.
Darf der Arbeitnehmer seinen Dienstwagen auch privat nutzen, handelt es sich um einen geldwerten Vorteil und Sachbezug. Sofern der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer das Fahrzeug rechtswidrig vorenthält, kann der Arbeitnehmer Schadensersatz verlangen.
Wenn der Arbeitgeber über mehrere Jahre Weihnachtsgeld zahlt, entsteht daraus grundsätzlich ein Anspruch auf das Weihnachtsgeld. Das gilt häufig auch dann, wenn im Arbeitsvertrag geregelt ist, dass Weihnachtsgeld vom Arbeitgeber nur freiwillig gezahlt wird.
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